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Küchen: Japanisches Catering - Essen wie in Tokio

Letzte Aktualisierung: 5.9.16

Kirschblüten, beeindruckende Tempelanlagen, hektische Großstädte und köstliches Essen locken jährlich tausende von Touristen nach Japan. Mit guter Planung lässt sich etwas von der Kultur des Landes aber auch hier erleben. Der passende Partyservice hilft bei der Umsetzung, so dass einem einzigartigen Abend wie im Kaiserreich nichts mehr im Wege steht.


Stilecht japanisch essen

Zurückhaltend und elegant: Die Eigenschaften, die am besten die japanische Kultur beschreiben, bestimmen auch die Küche des Landes der aufgehenden Sonne. Während thailändische, chinesische, vietnamesische und koreanische Gerichte voller Gewürze und starker Aromen stecken, geht es in Japan deutlich minimalistischer zu. Japanische Köche konzentrieren sich ganz auf edle Grundzutaten und lassen sie häufig alleine glänzen – Zitronengras, Koriander, Kurkuma und Co. sucht man deshalb vergeblich. Mit viel Liebe zum Detail und nur wenigen Gewürzen werden köstliche Gerichte aus Gemüse, Reis, Nudeln, Hühnchen, Schwein, Rindfleisch oder Fisch kreiert. Bei der Zubereitung von Sushi wird ebenfalls deutlich, welchen Stellenwert qualitativ hochwertige Speisen in Japan besitzen. Alleine den Reis zuzubereiten ist eine Kunst, die von Sushi-Meistern über Jahre hinweg perfektioniert wird.

Da in Japan meist mehrere kleine Speisen gleichzeitig serviert werden, sollte man beim Catering auf ein Menü verzichten. Auf einem Buffet kommt das kunstvolle Fingerfood aus Asien außerdem viel besser zur Geltung. Itadakimasu – guten Appetit!


Sushi in allen Formen und Varianten

Nicht nur Japaner lieben Sushi. Die kleinen Reishäppchen lassen sich auch hierzulande nicht mehr von den Tellern wegdenken. Aufgrund seiner Beliebtheit und der mundgerechten Größe eignet sich Sushi hervorragend für jedes asiatisch angehauchte Buffet. Bei japanischem Catering darf das Trendessen deshalb natürlich nicht fehlen. Doch Sushi ist nicht gleich Sushi. Es gibt folgende Variationen:

  • Maki: Bei dem Klassiker wird Reis auf Norialgenblätter gegeben, zusammen mit einer Füllung fest aufgerollt und in Stücke geschnitten. Als Füllung eignen sich roher Lachs und Tunfisch sowie Gurkenstreifen, Avocado, eingelegter Kürbis, Paprika und anderes Gemüse.
  • Inside-out: Auch hier wird Reis zusammen mit einer Füllung aufgerollt, dieses Mal zeigt der Reis nach außen. Er wird mit geröstetem Sesam oder Fischrogen ummantelt, sodass die Röllchen besonders dekorativ sind.
  • Nigiri: Sushi muss nicht rund sein! Für Nigiri wird Reis in mundgerechte Quader gepresst und mit dünnen Lachs- oder Tunfischtranchen oder Omelette-Streifen belegt.
  • Temaki: Temaki machen sich besonders gut auf einem Buffet. Norialgenblätter werden mit Reis zu einer spitzen Tüte aufgerollt und mit Gemüse- und Fischstreifen gefüllt. Die Tüten sind deutlich größer als andere Sushi-Arten und sättigen dadurch gut.
  • Sashimi: Hier kommen Low-Carb-Anhänger und Fischliebhaber voll auf ihre Kosten – bei Sashimi handelt es sich um rohen Fisch, der in kleine Stücke geschnitten pur aufgetischt wird.

Alle Varianten eignen sich hervorragend für ein Buffet mit Kühlung, aber auch für ein Flying-Buffet. Dabei muss das Servicepersonal jedoch sicherstellen, dass den Gästen immer nur kleine Mengen Sushi präsentiert werden – die Häppchen dürfen unter keinen Umständen zu lange ungekühlt auf den Tabletts herumgetragen werden.


Andere Köstlichkeiten für das Nippon-Buffet

Die Reisröllchen sind bei einem Japan-Thema zwar nicht wegzudenken, aber längst nicht alles, was der Caterer servieren kann:

  • Gurkensalat: Ein leichter Gurkensalat mit Sesamöl, Reisessig und geröstetem Sesam sorgt für Frische auf dem Teller. In kleinen Gläschen serviert ist der Salat eine gute Ergänzung für das Flying-Buffet, aber auch auf jedem Buffet ein Blickfang.
  • Seealgensalat: Verschiedene Algensorten ergeben zusammen mit einem Dressing aus Sesamöl eine knackige Beilage. Zusammen mit Gurkensalat eignet diese sich hervorragend für ein Buffet oder Flying-Buffet.
  • Edamame: Sojabohnen, die in ihrer Schale in Wasser blanchiert werden, machen sich mit grobem Meersalz bestreut gut als Snack für zwischendurch. Die grünen Bohnenkerne lassen sich ganz leicht aus der Schote herausdrücken und nebenher knabbern.
  • Gyoza: Bei Gyoza handelt es sich um kleine Teigtaschen, die – mit Fleisch, Garnelen oder Gemüse gefüllt – angebraten und fertiggedämpft werden. Sie erinnern an deutsche Maultaschen und schmecken ebenso köstlich. Gyoza sollten so heiß wie möglich serviert werden, bei einem Flying-Buffet sind andere Gerichte also die bessere Wahl.
  • Miso-Suppe: Misosuppe hat einen kräftigen Geschmack, der von der fermentierten Sojabohnenpaste stammt, die dafür verwendet wird. Bei einer Feier bietet es sich an, kleine Tofuwürfel, Frühlingszwiebelringe und Algenstreifen separat bereitzustellen, sodass sich jeder Gast selbst seine Lieblingskombination aussuchen kann. Eine gute Wahl fürs Buffet!
  • Yakitori: Kleine Spieße mit Hähnchen- oder Rindfleisch sind eine gute Wahl für jede Party. Dazu passen gut Erdnusssauce und süß-scharfe Chilisauce. Perfekt für ein Buffet oder Flying-Buffet!
  • Katsudon: Schnitzel ist typisch Deutsch? Weit gefehlt! Auch in Japan isst man gerne paniertes, gebratenes Fleisch. Die japanische Version, die auch im Mini-Format zubereitet werden kann, ist durch grobes Paniermehl besonders knusprig. Werden die Schnitzel in Bite-Size zubereitet und schnell aufgetragen, können sie auch Bestandteil eines Flying-Buffets sein.
  • Tempura: Frittiert und mit einem Teigmantel aus Ei, Mehl und Wasser schmecken Gemüse, Meeresfrüchte und Fleisch besonders gut. Tempura sollten frisch frittiert serviert oder heiß gehalten werden. Beim Flying-Buffet kühlen sie zu schnell aus.

Teppanyaki – Frontcooking auf Japanisch

Wer etwas Besonderes anbieten möchte, entscheidet sich zusätzlich für eine Frontcooking-Station. Beim Teppanyaki wird vor den Augen der Gäste auf einer heißen Metallplatte in kurzer Zeit Essen gegrillt und mit authentischen Saucen verfeinert. Aus dünnen Rindersteaks, Hühnerbruststreifen, Fisch, Meeresfrüchten und Gemüse kann jeder Gast auswählen und sich sein Wunschgericht frisch zubereiten lassen. Obwohl für jeden Gast ein individuelles Gericht zusammengestellt wird, entstehen keine langen Wartezeiten. Dank Zutaten, die nur kurz gebraten werden müssen, ist es möglich, das Essen innerhalb weniger Minuten live zuzubereiten. Außerdem können aufgrund der großen Fläche der Metallplatte mehrere Gerichte gleichzeitig gegrillt werden.

Die Teppanyaki-Station bringt nicht nur Essen auf die Teller der Gäste, das frischer nicht sein könnte. Sie sorgt auch dafür, dass das Essen selbst zum außergewöhnlichen Erlebnis wird. Caterer, die gut ausgestattet sind, können den Wunsch nach der japanischen Art des Live-Cookings häufig leicht erfüllen. Unter Umständen muss die portable Kochstation nur um eine Teppanyaki-Platte ergänzt werden. Allerdings sollte bei der Wahl der Location darauf geachtet werden, dass sie für den Einsatz einer stationären Kochinsel geeignet ist. Wichtig ist der Zugang zu Wasser und Strom oder Gas. Ebenso muss im Vorfeld geklärt werden, ob die Brandschutzordnung des Veranstaltungsortes eine Kochstation zulässt oder nicht. Vor allem muss aber ausreichend Platz vorhanden sein. Da die Gäste dem Caterer bei der Zubereitung des Essens zuschauen können, muss die Frontcooking-Station stets aufgeräumt und sauber sein. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn der Caterer nicht beengt arbeiten muss.

Werden die Gäste in die Zubereitung ihres Essens miteinbezogen, ist bereits für Unterhaltung gesorgt. Es entsteht ein lockerer Austausch untereinander, aber auch mit dem Caterer. Die Gäste freuen sich sicherlich, den einen oder anderen Profitipp mit nach Hause zu nehmen.


Süßes zum Abschluss

Natürlich darf bei einem gelungenen Event das Dessert nicht fehlen. Neben frischem Obst kommen Variationen europäischer Klassiker auf den Tisch. Ein Matcha-Mousse oder Matcha-Käsekuchen vereint beispielsweise gekonnt fernöstliche und westliche Aromen miteinander. Bananen-Tempura mit Honig sind ebenfalls ein leckerer Abschluss. Wenn es exotischer sein soll, können auch traditionelle Mochi angeboten werden: kleine Klebreisküchlein, die häufig mit süßer Bohnen- oder Sesampaste gefüllt sind. Alle Desserts lassen sich aufgrund ihrer Konsistenz krümelfrei in kleinen Gläschen oder Schälchen servieren, egal ob auf dem Buffet oder auf Tabletts. Lediglich die frittierten Bananen eignen sich nicht für ein Flying-Buffet, denn sie sollten zügig gegessen oder warm gehalten werden.


Günstig oder teuer – Ideen für jedes Budget

Wenn viele hochwertige Zutaten, darunter frischer Fisch und gutes Fleisch, verwendet werden, steigen die Kosten. Wer auf ein kleines Budget Wert legt, muss trotzdem nicht auf die kreativen Speisen verzichten. Anstatt rohem Lachs und Tunfisch lassen sich auch Räucherlachs sowie Makrele oder Forelle zu leckerem Sushi verarbeiten. Wer außerdem zu den vegetarischen Optionen mit Gurke, Avocado und Co. greift, kann ebenfalls Geld einsparen. Anstatt einer Teppanyaki-Station mit Rindfleisch und Meeresfrüchten können es auch unkomplizierte Wokgerichte mit Gemüse und Hähnchen sein.


So wird das Fest zum Erfolg

Hygiene ist bei jedem Catering von großer Bedeutung – bei diesem Motto aber essentiell. Sushi muss immer frisch zubereitet und gekühlt werden. Wenn dies nicht möglich ist, muss man darauf leider verzichten. Wer sich aber dafür entscheidet, sollte noch weitere Aspekte beachten. Wie bei jedem Fingerfood müssen viele kleine Häppchen zubereitet, transportiert und angerichtet werden. Ausreichend Platz ist deshalb wichtig. Außerdem sollten genügend Teile pro Person eingeplant werden – die Gäste sollen schließlich nicht hungrig nach Hause gehen. Ein erfahrener Caterer hilft dabei, die richtigen Mengen zu kalkulieren. Wenn das Essen organisiert ist, geht es ans Zubehör: Das Essen schmeckt zwar mit jedem Geschirr, aber authentisch wirkt es erst auf rechteckigen Tellern. Wichtig sind zudem kleine Schälchen, in die man Sojasauce, eingelegten Ingwer sowie scharfe Wasabipaste geben kann. An einer Stelle ist ein Stilbruch aber nötig: Auch wenn Stäbchen die richtige Wahl sind, sollte genügend herkömmliches Besteck vorhanden sein. Unter den Gästen gibt es sicherlich einige, die sich damit wohler fühlen. Zu guter Letzt müssen die passenden Getränke ausgewählt werden. Neben Weißwein und japanischem Bier sollten grüner Tee, Jasmintee und Sake nicht fehlen.


Perfekte Locations

Köstlichkeiten aus dem Land des Lächelns brauchen die passende Kulisse. Ein Hotel mit wertvollen Antiquitäten eignet sich deshalb eher weniger für den Anlass. Ein großzügiger Garten mit einem großen Teich, in dem Goldfische schwimmen und Seerosen treiben, verspricht dagegen eine stimmige Atmosphäre. Wenn dabei die Kirschbäume blühen, fühlen sich die Gäste gleich auf die Insel im fernen Osten versetzt. Vielleicht lässt sich sogar ein botanischer oder japanischer Garten finden, in dem die Veranstaltung stattfinden kann. Auch Beach Clubs, die entsprechend dekoriert sind, passen zum Motto. Wer es ganz authentisch möchte, sucht sich ein modernes Hotel im minimalistischen Bauhausstil. Die geradlinige Architektur ist ein perfekter Partner für das schnörkellose Essen, das der Caterer liefert. Ein großes Loft oder eine Galerie sorgen ebenfalls für den perfekten Rahmen.


Kreative Dekotipps für eine einzigartige Veranstaltung

Auch die schönste Location verlangt danach, dekoriert zu werden. Weiße Stuhlhussen, schwarz lackierte Stäbchen und rote Servietten sorgen gemeinsam für spannende Farbakzente. Auf den Tischen versprühen Bonsaibäumchen und Zimmerbambus einen Hauch von der Atmosphäre eines Zen-Gartens. Weiße und graue glatte Kieselsteine betonen diesen Effekt. Kahle Wände können leicht mit klassischen japanischen Bildern, etwa von Kois, Kirschblüten oder Tempeln, sowie kalligrafischen Prints aufgewertet werden. Traditionell gemusterte Stoffe sind ebenfalls ein Hingucker. Durch Laternen und Lichterketten mit Papierschirmen wird jede Location in stimmungsvolles Licht getaucht. Wenn das Budget es zulässt, sorgen Zimmerbrunnen mit ihrem Plätschern für beruhigende Geräusche im Hintergrund. Auch für Pagoden aus Stein müssen höhere Ausgaben eingeplant werden. Ganz stilecht wird der Abend außerdem, wenn das Servicepersonal in Kimonos gekleidet ist.

Günstiger ist es, wenn auf solche großen Deko-Elemente verzichtet wird. Auch mit selbstgefalteten Origami-Tieren, eigenen Kalligrafie-Schriftzügen und Papierschirmen lässt sich ein ansprechendes Ambiente kreieren. Wer es außerdem humorvoll und modern mag, kann der Veranstaltung ein Manga-Motto verleihen – Comichefte und große Prints der bekanntesten Figuren lassen sich verhältnismäßig günstig erwerben.

Wenn die Deko geplant ist, sollte auch der passenden Musik Aufmerksamkeit geschenkt werden. Je nach Anlass und Motto ist japanische Popmusik möglich. Auf der sicheren Seite ist man aber mit traditioneller, instrumentaler Musik mit entspannender Wirkung.

Online gestellt durch: Martin Schnell