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Catering in Hamburg: das ist typisch hanseatisch

Letzte Aktualisierung: 19.8.2016

Kreative und traditionelle Genüsse aus dem Norden

Die Hansestadt Hamburg ist Millionenmetropole und aufgrund des imposanten Hafens ein Tor zur Welt. Die Nähe zum Wasser, ihr internationales Flair und die Liebe zu Genüssen aus aller Herren Länder ließ eine regionale Küche entstehen, die den Gaumen verwöhnt. Sie eignet sich mit ihrer Vielfältigkeit hervorragend für ein Catering, das Klein und Groß gleichsam mundet.


Was macht die hanseatische Küche aus?

Fisch aus der Elbe und der Nordsee prägen diese regionale Küche. Dabei handelt es sich um Fischarten wie Matjes, Karpfen, Aal oder Hering, die einen verhältnismäßigen hohen Fettgehalt besitzen und sich somit gut zu herzhaften Gaumenspeisen weiterverarbeiten lassen. Doch auch kalorienreduzierte Fischarten wie Scholle kommen auf den Teller. Schweinefleisch ist eine weitere beliebte und deftige Zutat der regionalen Küche. Klassische Beilagen sind Kartoffeln, Kohl und andere heimische Gemüsesorten. In einigen typischen Hamburg-Gerichten steckt eine Prise Exotik. Dies hat einen einfachen Grund: Schon seit dem 16. Jahrhundert hat die Millionenmetropole mit ihrem internationalen Hafen einen direkten Zugang zu Gewürzen aus dem indischen und südamerikanischen Raum gehabt. Die bürgerliche Küche nahm diese exklusiven Lebensmittel begierig auf und so entstanden Genüsse wie die Suppe Ochsensteert in Madeira.


Klassische Hamburg-Gerichte

Die Auswahl an Gerichten, die die Hansestadt repräsentieren, ist vielfältig. Ein Catering kann so äußerst mannigfaltig werden und Ihre Gäste begeistern. Einige beispielhafte hanseatische Spezialitäten sind:

Frühstück
  • Brötchen mit Kräutermatjes, Bismarckhering oder Nordseekrabben
  • Grüne Heringe nach Müllerinart
  • Brathering mit Brot
  • Lachsbrötchen
Mittagessen
  • Scholle à la Finkenwerder Art: panierte Scholle mit gebratenem Speck und Bratkartoffeln
  • Hamburger Aalsuppe mit Gemüse, Suppengrün und Backobst
  • Hamburger National: Eintopf aus Steckrüben, Schweinebauch und Kartoffeln
  • Stinte: winzige Lachsart, in Mehl gebraten
Süßes zum Kaffeetrinken
  • Franzbrötchen: Hefegebäck mit Zimt und Zucker
  • Hamburger-Elbkiesel: Dragees, die mit Schokolade, Aprikosen, Mandeln oder Marzipan gefüllt sein können
  • Braune Kuchen: flache, krosse Kekse mit viel Rübensirup und Lebkuchengewürz
  • Kopenhagener: Plundergebäck gefüllt mit roter Marmelade oder Marzipan
Abendessen
  • Karpfen blau mit Petersilienkartoffeln und Kräuterbutter
  • Kohlrouladen mit Wirsing
  • Räucheraal an Brot und Bratkartoffeln
  • Stubenküken mit Sahnesoße und Kartoffeln

Menü, Buffet oder Fingerfood: welche Speisen eignen sich für was?

Die beispielhafte Auswahl an Hamburger Spezialitäten zeigt, dass jegliche Darreichungsform möglich ist. Zweifelsohne sind die Fischbrötchen hervorragend fürs Buffet oder Fingerfood. Außerdem eignen sie sich für alle Tageszeiten. Stubenküken, Karpfen, Scholle, Stinte, Kohlrouladen und Grüne Heringe sind optimal für das Menü. Eintöpfe und Suppen lassen sich in ein Mehr-Gänge-Menü integrieren und auf Buffet-Platten aufbauen. Eingeschränkt eignen sie sich - in kleinen Gefäßen abgefüllt - zudem für Fingerfood-Platten. Die Süßspeisen sind ideal für alle Darreichungsformen. Zu beachten ist außerdem, dass viele der Fischspeisen wie Bismarckhering kalt serviert werden, weswegen der Partyservice hervorragend kalte Platten zubereiten kann.


Welche Getränke passen zum Hamburg-Catering?

Zu den Hamburg-Spezialitäten gehören die passenden Getränke. Die Region ist berühmt für ihr herbes Bier. Zahlreiche Brauereien befinden sich in der Hansestadt, weshalb eine kleine Auswahl an Biersorten besorgt werden kann. Der Schwerpunkt sollte zweifelsohne auf dem Pils liegen. Ergänzend dazu gehört Schnaps zur regionalen Küche. Er hilft traditionell bei der Verdauung der fettreichen Fischspeisen. Typische Spirituosen sind Kümmel und Kom. Gern werden sie gemeinsam mit Bier kombiniert und dann Lütt un Lütt genannt. Für Gäste, die Getränke mit einem geringen Alkoholgehalt bevorzugen, gibt es Alterswasser – Bier mit Zitronenbrause. Um die Weintrinker unter den Gästen glücklich zu machen, kann natürlich auch der feine Rebensaft serviert werden. Die Hansestadt liegt in keiner Weinregion, aber mit dem Schiffen kamen bereits vor vielen Jahrzehnten feine Tropfen in Fässern aus Frankreich in den Norden. Bis zur Flaschenreife sind diese in der Hansestadt gereift und anschließend als Rotspon in Flaschen abgefüllt worden. Es ist damit ein Traditionsgetränk und wird oft bei offiziellen Anlässen der Stadt gereicht.

Als Erfrischungsgetränke eignen sich reine Zitronenbrause und Apfelschorle. Darf es etwas origineller sein? Dann kann zu diesen alkoholfreien Getränken gegriffen werden, die aus der Hansestadt stammen. Viele sind relativ neu und begeistern entweder durch kreative Mixturen oder eine Rückbesinnung auf alte Traditionen:

  • fritz-kola: Unter dieser Marke aus Othmarschen gibt es eine breite Auswahl an Getränken, zu denen Bio-Schorlen, Melonenbrause, Kaffee-Kola-Brause und viele weitere Variationen von Brausegetränken gehören.
  • Brausè: Lediglich Stevia-Extrakt als Süßungsmittel ist in den Limonaden des Herstellers aus Barmbek Nord enthalten.
  • 1337 Mate: Der Hersteller dieser Erfrischungsgetränke verzichtet bei seinen koffeinhaltigen Getränken auf Farb- und Konservierungsstoffe. Auch Zucker ist kaum enthalten.
  • Flora Power: Der berühmte südamerikanische Mate-Tee ist in diesem Getränk aus Hamburg-Ottensen enthalten. Der Zuckergehalt ist stark reduziert, weshalb dieser koffeinhaltige Genuß eher säuerlich-bitter ist. Er ist damit eine erfrischende Alternative zu Kaffee.

Spezialitäten aus den umliegenden Regionen der Hansestadt

Dicht bei Hamburg liegen Lübeck, Kiel, Flensburg und Bremen, die ihre ganz eigenen kulinarischen Spezialitäten besitzen. So ist die Region Bremen beispielsweise berühmt für ihre Bremer Klaben, bei denen es sich um ein stollenähnliches Hefegebäck handelt. Lübeck ist weltbekannt für sein Marzipan, während in Kiel zum Beispiel traditionell Sprottensuppe auf den Tisch kommt. Auch Flensburg ist aufgrund seiner Nähe zum Wasser besonders bekannt für Fischgerichte wie die Aaltorte.

Mit der Zeit sind die Grenzen der regionalen Küchen etwas verschwommen, wodurch sich die norddeutsche Küche bzw. friesische Küche entwickelt hat. Sie steht für Grünkohl-Gerichte, den Klassiker Birnen-Bohnen-und-Speck sowie Holsteiner Sauerfleisch. Eine Spezialität der norddeutschen Region ist zudem der Eintopf Labskaus, der Pökelfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln, Matjes und Rote Beete enthält. Grundsätzlich zeigt sich bei der friesischen Küche die Vorliebe, die Süße eines Gerichts in Kontrast zu sauren oder salzigen Geschmacksnoten zu setzen. Dies wird auch als gebrochene Süße bzw. Broken sööt bezeichnet. Die Hamburger Küche fügt sich in die friesische Küche hervorragend ein. Sie hat jedoch eine Besonderheit: Aufgrund des internationalen Hafens und des reichen Bürgerturms konnten die Köche zusätzlich zu den heimischen Lebensmitteln auf extravagantere Zutaten zugreifen, wodurch neben den deftigen Seemannsgerichten auch exquisite Gaumenfreuden entstehen konnten.


Gibt es Speisen, die in Hamburger Catering nicht vorkommen sollten?

Hamburg ist seit Jahrhunderten eine international aufgestellte Stadt, weshalb ein Hamburg-Catering ruhig exotische Noten erhalten darf. Dies zeigt sich besonders deutlich an der bereits erwähnten Suppe Ochsensteert in Madeira. Auf einige Lebensmittel sollte allerdings verzichtet werden, da diese eher mit anderen Regionen Deutschlands assoziiert werden. Dazu gehören Knödel, Spätzle und Sauerkraut. Fische und Krustentiere, die aus den warmen Gewässern stammen, eignen sich ebenfalls nicht für ein Hamburg-Catering.


Die richtige Dekoration für ein Hamburg-Catering

Hamburg liegt nicht unmittelbar am Meer, aber in Meeresnähe und an der Elbe. Die kurze Distanz zum Wasser und der große Hafen prägen die Metropole. Die Dekorationsideen können sich daher hervorragend um diese Themenbereiche drehen. So bietet es sich an, als Grundton Weiß einzusetzen. Durch hell- und dunkelbaue Accessoires wie Schleifen, Servietten und vergleichbares lassen sich geschickt Farbtupfer setzen. Bilder mit Hafenszene, Anker, Schiffsmodelle und Fotos von urigen Seeleuten eigenen sich außerdem als Dekoration. Rettungsringe, Plastikfische, Fischernetze sowie Miniaturnachbauten von einem Schiffsteuerrad helfen zusätzlich dabei, eine thematisch passende Atmosphäre zu erzeugen. Sollte der Caterer die Dekoration nicht selbst übernehmen, kann man im Internet oder im Einzelhandel nach diesen Dekoideen schauen. Sie sind unschwer zu beschaffen. Auch beim Geschirr können gut die Farben Weiß mit Blau aufgegriffen werden.

In der Hamburg-Dekoration verbirgt sich ein großer Vorteil: Sie eignet sich für elegantere Veranstaltungen ebenso gut wie für eine eher rustikale Feier. Den Unterschied machen letztlich der Veranstaltungsort, die Tischdecken sowie die Gläser und das Geschirr aus. Die anderen Dekorationselemente können bei beiden Veranstaltungstypen gleich bleiben.

Bezüglich der Musik ist grundsätzlich alles erlaubt, was den Gästen gefällt und zum Anlass passt. Wer auch mit Liedern das Hamburg-Flair aufgreifen möchte, der sollte zu klassischer Hafenmusik greifen. Eine originelle Idee ist es sicherlich, einen oder zwei Musiker mit Akkordeon zu engagieren. Die amüsanten Seemannslieder, die vom Leben an Bord und in den Häfen erzählen, animieren zum Schmunzeln und Schunkeln.

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Online gestellt durch: Martin Schnell